© MICHÈLE BACHMANN COACHING
Der Mensch, der dich am meisten braucht, bist du selbst.
Oftmals unbewusst, erwartest du von anderen verstanden, getragen, gehalten und umsorgt zu werden. Du glaubst, dass dein soziales Umfeld doch merken müsste, dass es dir nicht gut geht, du nicht alleine sein willst und genau jetzt jemanden brauchst, der für dich da ist.
Doch, wenn du realisierst, dass da keiner ist, der dich - insbesondere in diesen Momenten, wo du es doch so sehr brauchst - unterstützt, kann das sehr wehtun. Du bist enttäuscht. Gekränkt. Verletzt. Vielleicht sogar auch sehr wütend und frustriert.
Nur, ist die Welt nicht immer ein fürsorglicher Ort. Warum? Weil die meisten Menschen traumatisiert und nicht länger mit sich selbst verbunden sind.
Wie kannst du also von anderen erhoffen, dich zu verstehen, wenn sie sich selbst nicht verstehen können? Unwillkürlich wirst du in deiner, oft bereits seit deiner Kindheit und somit dein ganzes Leben schon andauernden Erfahrung, bestätigt.
Die Wahrheit ist: du darfst lernen dich um dich selbst zu kümmern, weil du heute dazu in der Lage bist, liebevoll zu dir selbst zu sein und das möchte gepflegt werden.
Einem Grossteil von uns Menschen wurde von kleinauf eine - in den meisten Fällen sicher gut gemeinte - jedoch auf Dauer versteckte toxische Kommunikation mit sich selbst antrainiert, weshalb wir folglich das Gefühl haben, von anderen abhängig zu sein, die uns dabei unterstützen, uns und unser Selbstbild zu stärken.
Wir gehen wie selbstverständlich davon aus, dass unser Umfeld immer und jederzeit emotional Rücksicht auf uns nimmt und uns versteht, obwohl wir uns selbst nicht immer verstehen. Uns selbst nicht greifen können und dadurch oftmals bewusst - manchmal auch unbewusst - unseren Unmut auf andere projizieren und sie verurteilen.
Mach dir klar: du bist heute kein hilfloses Kind mehr, sondern ein Erwachsener. Du darfst jederzeit damit beginnen, das bedürftige Kind liebevoll in das erwachsene Bewusstsein zu integrieren.
Durch deinen bewussten und aufrichtigen inneren Dialog mit deinem verletzten Ich, wird es dir nach und nach möglich sein, deine Wahrheit zu finden, sie zu erkennen und die Person zu sein, die du bereits intuitiv bist, wenn niemand zuschaut.
Du bist nur einen Schritt davon entfernt, bei dir selbst anzukommen. Auch wenn du daran vielleicht im Moment nicht glauben kannst. Das ist okay.
Auch mir ging es so. Die Angst vor all dem Unbekannten hat auch mich erst lange daran gehindert, und dann sehr viel Mut gekostet, bevor ich den entscheidenden ersten Schritt für mich gemacht habe. Den bewussten Schritt nach innen. Den gesunden Schritt zu mir.
Dieser bewusste Schritt nach innen, wenn das Aussen wieder einmal mehr emotional und gnadenlos an dir zerrt, ist der Schlüssel und Wendepunkt in deiner Abhängigkeitsspirale.
Befreie dich und andere von der Vorstellung, für dein Glück und was dir im Leben geschieht und begegnet verantwortlich zu sein. Beginne damit Eigenverantwortung für dich, deinen Weg und somit auch für dein eigenes Leben zu übernehmen und du wirst dich Schritt für Schritt neu entdecken und heiler, ja ganzer fühlen dürfen.
Nimm dir die Zeit für dich selbst dazusein, indem du wahrnimmst, was gefühlt werden möchte. Gefühlt werden darf, indem du aussprichst, was dich beschäftigt und endlich das tust, was sich für dich stimmig anfühlt.
Du hast die Freiheit dir Gutes zu tun, oder dich weiterhin einzuschränken und kleinzuhalten. Immer!